stuttgart

außer der beschilderung kündigt sie sich nicht von weitem an. keine kilometerweit sichtbaren wahrzeichen, man wundert sich: ja, wo ist denn stuttgart? versteckt im tal, sogar den fernsehturm sieht man erst, wenn man in genau dieses tal fährt. neben der kurvigen strecke fallen die fest installierten blitzkästen auf, nicht wenige sorgen so für die sicherheit auf den straßen der schwäbischen landeshauptstadt.
bekannt als wiege des deutschen hiphop in den 90ern und als süddeutsche in-metropole, die münchen überholt hat, sind die erwartungen hoch. ein kurzer wochenendtrip soll mir einen ersten eindruck vermitteln.
schnell erkennt man besonderes: vorbei an der bundesweit bekanntesten baustelle, geschmückt mit protestartikeln und von baulärm umgeben, gelangt man in den schlosspark. dieser ist sicher nicht einzigartig, aber durch theater, landtag, schloss, geradlinigkeit und eher puristische architektur aufgefrischt durch details, auf jeden fall einen besuch wert. auf den wiesen lässt es sich vorzüglich die sonne genießen. auf dem schlossplatz ruhen sich die massen aus und stündlich wechselnde protest- und demoaktionen beschallen die zuhörer. der schlossplatz fügt sich in die größte zusammenhängende fußgängerzone ein, die ich jemals betreten habe. vom schnäppchenshop bis zum luxusladen ist alles da, man kann in der stuttgarter innenstadt ordentlich geld ausgeben. architektonisch ist dafür nicht so viel geboten, als bestes beispiel kann man das rathaus nennen: ein trister bau. das kunstmuseum klingt toll, kostet jedoch für mein schmales budget zu viel eintritt. ich streife lieber weiter durch die stadt auf der suche nach design – inspiration.
diese ist auch durchaus zu finden. der industrielle charme von häusern, direkt daneben prächtige altbauten. man weiß gar nicht, wo man lieber wohnen würde.
das nachtleben ist natürlich vielfältig – mit den massen „vorglühen“ auf dem schlossplatz bis zum clubbing mit der high society findet jeder seine party. was alle gemeinsam haben: der hübsch beleuchtete fernsehturm ist fast von überall aus sichtbar. hier kann man bis spät nachts rauf fahren, etwas trinken und die stadt von oben begutachten.
was macht man an einem frühlingssonntag in „stuggi“? die wilhelma ist zwar teuer, hat jedoch auch einiges zu bieten. leider befinden sich momentan einige der hauptattraktionen im umbau. trotzdem vergeht der tag schneller als einem lieb ist.
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